Bitcoin Entnahme-Rechner
Wie lange reicht ein Bitcoin-Bestand, wenn man monatlich davon lebt? Wähle Startkapital, Startmonat und Entnahmebetrag. Der Rechner simuliert die Entnahme gegen den echten Kursverlauf.
Die Kurzfassung: Ob ein Bitcoin-Bestand monatliche Entnahmen trägt, hing historisch weniger von der Höhe der Entnahme ab als vom Startzeitpunkt. Der Rechner simuliert deinen Plan gegen den echten Kursverlauf seit 2013, inklusive des Sequenzrisikos.
Ergebnis
Reicht bis heute
101 Monate Entnahme
Entnommen gesamt
50.500 €
500,00 € pro Monat
Restwert heute
141.653 €
von 50.000 € Startkapital
Rest-Bitcoin
2.5845 BTC
Start: 6.1365 BTC
Simulation mit monatlichen Schlusskursen BTC/EUR (Quelle: Kraken), ohne Gebühren und Steuern. Das Ergebnis hängt stark vom Startzeitpunkt ab (Sequenzrisiko). Vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Das Sequenzrisiko: Der Startmonat entscheidet
Probiere die Voreinstellungen aus: Wer am Hoch von Dezember 2017 oder November 2021 startete, verkaufte in den folgenden Einbrüchen immer mehr Bitcoin für dieselbe Entnahme und zehrte den Bestand schnell auf. Wer in einer Schwächephase startete, hat trotz Entnahmen oft mehr Wert als am Anfang. Genau dieses Sequenzrisiko macht ein schwankendes Asset als alleinige Einkommensquelle problematisch.
Was das für die Ruhestandsplanung bedeutet, behandelt Bitcoin als Altersvorsorge. Beachte außerdem: Verkäufe innerhalb der einjährigen Haltefrist können steuerpflichtig sein, Details unter Bitcoin und Steuern.
Häufige Fragen
Was ist das Sequenzrisiko?
Das Risiko, dass frühe Kursverluste einen Entnahmeplan zerstören, selbst wenn sich der Kurs später erholt. Wer in fallende Kurse hinein verkauft, gibt immer mehr Bitcoin für denselben Betrag her, und genau diese Bitcoin fehlen in der späteren Erholung.
Wie rechnet der Entnahme-Rechner?
Er startet mit deinem Bestand im gewählten Monat, verkauft am Ende jedes Monats Bitcoin im Wert der Entnahme zum echten Monatsschlusskurs (Quelle: Kraken) und schreibt den Restbestand fort. Gebühren und Steuern sind nicht eingerechnet.
Eignet sich Bitcoin als alleinige Einkommensquelle?
Historisch war das riskant: Nach einem Start am Hoch war der Bestand teils nach wenigen Jahren aufgezehrt. Wer Entnahmen plant, braucht große Puffer oder weitere Einkommensquellen. Verkäufe innerhalb der einjährigen Haltefrist können zudem steuerpflichtig sein.